Konzeption

Alle Gruppen von Orte für Kinder haben als Basis ein einheitliches Konzept, das sie hier herunter laden können.

Für jede Gruppe gibt es darüber hinaus, ein gruppenspezifisches Konzept, das den Besonderheiten der jeweiligen Gruppe gerecht wird. Diese Konzepte finden Sie unter Kita Tohuwabohu und Kita Emilstraße.

Auszüge unserer übergreifenden Konzeption:

Bei Orte für Kinder wird jedes Kind als von Geburt an ein einzigartiges Wesen gesehen, das in seiner Gesamtheit wahrgenommen werden muss. Kinder sind ernst zunehmende Partner, mit deren Bedürfnissen und Wünschen wir uns auseinandersetzen wollen.

So wie Aushandlungsprozesse unser gesamtes Leben bestimmen, müssen wir uns auch auf eine Aushandlung des Zusammenlebens zwischen Kindern und Erwachsenen in der Kita einlassen. Dies ist die Basis dafür, sowohl Handlungskompetenz, als auch Sozialkompetenz bei den Kindern wachsen zu lassen und ihre innewohnende Neugierde und ihren Drang zur Aktivität zu erhalten und zu fördern. Antworten, auf anstehende Fragen, müssen gemeinsam gesucht und erarbeitet werden.

Die Kinder müssen das Tempo ihrer Entwicklung selbst bestimmen können, deshalb müssen wir darauf achten, wo ein Kind steht, wenn wir es auf seinem Weg begleiten wollen.

Nicht jedes Kind ist gleich, aber gleich viel wert. Geschlecht, Religion, Nationalität, Hautfarbe oder Kultur sind Eigenschaften oder Erfahrungen die das Kind aus seinem Umfeld in die Einrichtung mitbringt. Zur Kultur von „Orte für Kinder“ gehört es, dass sich unterschiedliche Menschen akzeptieren und tolerieren. Das Zusammenleben der Kinder  und ErzieherInnen hat nicht den Anspruch konfliktfrei zu sein, denn Konflikte sind die Basis dafür, die notwendigen Aushandlungsprozesse zu erlernen.

Wir wünschen uns starke Kinder, die mit Kreativität und Eigeninitiative an ihr Leben gehen. Sie sollen widerstandsfähig gegen Enttäuschungen sein und ausdauernd, um nach Niederlagen neue Herausforderungen anzunehmen. Ihre angeborene Neugierde und Bewegungsfreude sind Fähigkeiten, die wir nicht zerstören wollen.

Die Kinder sollen bei uns nicht nur den Halt bekommen, den sie brauchen, sondern auch die Freiheit.